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Beitrittserklärung

Klosterkirche des Stifes BörstelDas Osnabrücker Land ist geprägt durch eine Vielzahl von Kirchen, Klöstern und Stiften.

Für die Stadt Osnabrück hat Dr. Hermann Poppe-Marquard eine im Verlag Meinders & Elstermann, Osnabrück, herausgegebene

„Osnabrücker Kirchenchronik – Baugeschichte und Kunstwerke aller Osnabrücker Kirchen“

verfasst. Es werden fünfzig Kirchen – alte und moderne – besprochen.

In seinem Vorwort schreibt der Autor:

„ ........ Doch nur wenige Bürger wissen und denken daran, daß die mittelalterlichen Kirchen in Osnabrück die größte Sehenswürdigkeit der Stadt darstellen. Von außerordentlich starker Ausstrahlungskraft sind deren architektonische Schönheit und der hohe künstlerische Wert ihrer Ausstattung mit Kunstwerken. Deshalb haben die Osnabrücker Kirchen für die deutsche, insbesondere aber für die niedersächsisch-westfälische Kunstgeschichte von jeher einen hohen Stellenwert gehabt. Sie besitzen ihn heute noch. Zahlreiche deutsche Kunstgelehrte würdigten in ihren Veröffentlichungen die Osnabrücker Kirchen, stellten sie in ihren Veröffentlichungen heraus und gaben ihnen somit den gebührenden Rahmen. Dabei ist es von Wichtigkeit, daß die hiesigen mittelalterlichen Kirchen einen einzigartigen, ununterbrochenen und in sich geschlossenen Überblick von der karolingischen Zeit bis in das ausgehende Mittelalter vermitteln können. Das findet man in nur wenigen deutschen Städten. So ist es durch die Architektur und durch die Kunstwerke möglich, einen Zeitraum von nahezu siebenhundert Jahren, von der frühen Romanik bis zum ausgehenden Mittelalter, lückenlos anschaulich zu machen. Außerdem können die Veränderungen der Bauformen beweisen, wie sehr sich die Geisteshaltung der Menschen in jenem Zeitraum verändert hat. Doch gibt es auch in den nachmittelalterlichen Perioden der Kunstgeschichte in Osnabrück noch namhafte Kunstwerke anzuführen. Für das historische Bild Osnabrücks dürfte auch die Weiterentwicklung von eminent großer Bedeutung sein. Trägt sie doch dazu bei, für die kirchliche Bau-, Heimat-, Kultur- und Kunstgeschichte ein lückenloses Bild bis in die Gegenwart und für die Zukunft zu geben.....“

Eine zusammenfassende Bearbeitung der Kirchen im Landkreis Osnabrück liegt noch nicht vor.

 

In der Schriftenreihe „Kulturregion Osnabrück“ des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land e. V. (www.lvol.de) ist als Band 24 der von Dr. Gerd-Ulrich Piesch verfasste Klosterführer

 „Klöster und Stifte im Osnabrücker Land“

erschienen. Er begleitet die Leser auf einer Reise durch eine eindrucksvolle Klosterlandschaft, die eine wechselvolle Geschichte aufweist.

Es werden folgende Klöster und Stifte dargestellt:

  1. Der Osnabrücker Dom
  2. Das ehemalige Stift St. Johann Osnabrück (1011 – 1802)
  3. Das ehemalige Benediktinerkloster Iburg (1080/81 – 1803)
  4. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster Gertrudenberg in Osnabrück (um 1140 – 1803)
  5. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster Oesede in Georgsmarienhütte (1170 – 1803)
  6. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster Malgarten bei Bramsche (um 1200 – 1803)
  7. Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Rulle (1246/47 – 1803)
  8. Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Bersenbrück (1231 – 1787)
  9. Das ehemalige Quakenbrücker Sylvesterkapitel (1235 – 1650)
  10. Die ehemalige Stiftskirche St. Sylvester in Quakenbrück (1235, 1489 – 1650)
  11. Die Martinskirche in Bramsche (1276 – 1489)
  12. Die ehemalige Stiftskirche St. Georg in Badbergen (1235/36 – 57)
  13. Die ehemalige Johanniterkommende Lage in Rieste (1245 – 1811)
  14. Das Stift Börstel bei Berge (1250 bis heute)
  15. Das ehemalige Dominikanerkloster in Osnabrück (1295/96 - 1803/10)
  16. Die ehemalige Osnabrücker Deutschordenskommende (1352/80 - 1809)
  17. Das ehemalige Osnabrücker Jesuitenkolleg (1625-1774)
  18. Die Marienkirche und die ehemalige Franziskanerresidenz in Quakenbrück (1650 - 1845)
  19. Das Franziskanerkloster Ohrbeck in Georgsmarienhütte-Holzhausen (1918 bis heute)

Die Klöster und Stifte zu 6.,8.,9.,10.,11.,12.,13.,14.,18. befinden sich im Verbandsgebiet des Kreisheimatbundes Bersenbrück.

Die Publikation bildet auch Band 218 in der Reihe „Große Kunstführer“ des Verlages Schnell & Steiner, Regensburg.

J. Frankenberg