Geologischer Lehrpfad in Hasbergen

© Jürgen Krämer

Gellenbecker Mühle Hagen a.T.W.

© Jürgen Krämer

Bifurkation Melle-Gesmold

© Jürgen Krämer

Saline Bad Rothenfelde

© Jürgen Krämer

Eisenzeithaus Venne

© Gemeinde Ostercappeln

Bahnhof Bohmte

© Gemeinde Bohmte

Kirchhofsburg Bad Laer

© Tourismusverband Osnabrücker Land e.V.

Renkenoerener See Borgloh

© Gemeinde Hilter

Burg Scheventorf Bad Iburg

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Belmer Mühle

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Georgsmarienhütte

© Stadt Georgsmarienhütte

Rulle

 © Jürgen Krämer


Königstraße 1 • Klosterpforte 49124 • Georgsmarienhütte 
Telefon:  05401-849266 • E-Mail: info@hbol.de
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Beitrittserklärung
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Ortsportrait Bohmte

Bohmte wurde im Jahre 1074 erstmals urkundlich erwähnt. Die Ursprünge des Ortes liegen aber noch weit vor dieser Zeit. Zahlreiche Hügelgräber der Bronze- und Eisenzeit, die leider im 19. Jahrhundert zerstört wurden, lassen auf das hohe Alter der Siedlung schließen. Ab 1723 trägt der Ort den Namen Bohmte. Bohmte – unsere Gemeinde im östlichen Bereich des Landkreises Osnabrück liegt in einer Geest-Landschaft der Hunteniederung. Der Dümmer See und die Dammer Berge bilden die nördliche, das Wiehengebirge die südliche Begrenzung. Im Westen wird die Gemeinde durch das Große Moor und im Osten durch die Stemweder Berge begrenzt.

Die heutige Gemeinde Bohmte wurde am 01. Juli 1972 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Bohmte, Herringhausen, Meyerhöfen, Schwege, Stirpe-Oelingen und Welplage gebildet. Sie hat 13.500 Einwohnerinnen und Einwohner und ist 111 Quadratkilometer groß. Die Einheitsgemeinde gliedert sich in die Ortschaften Bohmte, Herringhausen-Stirpe-Oelingen und Hunteburg.

Bohmte stellt sich heute als ein modernes Gemeinwesen mit ausgereifter Infrastruktur, einem neuzeitlichen Schulsystem und einem umfangreichen Angebot im sportlichen und kulturellen Bereich dar.

Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete und darüber hinaus Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft unterstreichen die Bedeutung unseres heimischen Raumes.

Heimathäuser / Kulturorte

Kirche Arenshorst

Die Fachwerkkirche ist 1353 als Burgkapelle urkundlich erwähnt. Im Jahre 1815 wurde die Kapelle zur evangelischen Pfarrkirche erhoben. Aufgrund ihrer ausgezeichneten Akustik ist sie Ort vieler Konzerte – der Arenshorster Konzerte.

Ansprechpartner:
Kulturring Bohmte e.V.
www.kulturring-bohmte.de

Schmiede Placke

Leverner Straße 2
49163 Bohmte

Das Baudenkmal "Alte Dorfschmiede" wurde vor 1840 an der "Austenstraute" (der Straße nach Osten) erbaut. Seinerzeit zum Gut Ippenburg gehörig.
Seit 1844 ist die Schmiede im Besitz der Familie Placke, die sie 1880 umbaute. Um 1925 erfolgte der Anbau einer "Feilstube". Die Fenster sind typisch schmiedeeisern. Im ältesten Teil ist die Lehmdecke noch vorhanden.

Die Dorfschmiede ist komplettl eingerichtet und funktionstüchtig. Sie steht für Besichtigungen und Schmiedetage offen, des weiteren finden hier Kunstausstellungen statt.

Ansprechpartner:
Kulturring Bohmte e.V.
www.kulturring-bohmte.de

Bohmter Kotten

Schulstraße 12
49163 Bohmte

Das im Jahre 1783 im Fachwerkstil erbaute Heuerhaus wird heute von den örtlichen Vereinen, Verbänden sowie der Gemeinde Bohmte zu besonderen Anlässen genutzt und ist Treffpunkt verschiedenster örtlicher Gruppen. Hier finden in unregelmäßigen Abständen vom Kulturring Bohmte e.V. veranstaltete Ausstellungen einheimischer Künstler statt. Auch ist er Ort von der Gemeindebücherei organisierter Autorenlesungen.

Ansprechpartner:
Kulturring Bohmte e.V.
www.kulturring-bohmte.de

Museen

Landwirtschaftliches Museum "Hof Hüsemann"

Eschstraße 40
49163 Bohmte

Eine umfangreiche Sammlung von landwirtschaftlichen Geräten, Fahrzeugen und Hausgeräten aus vergangener Zeit ist hier in einer Scheune zusammengetragen worden.

Ansprechpartner:
Kulturring Bohmte e.V.
www.kulturring-bohmte.de

Heimatvereine

Heimat- und Wanderverein Bohmte e.V.

Herausgabe von Heimatbüchern, Wanderungen, Pflege des "Bohmter Kleeblatt-Weges" – eine markierte Plakettenwanderung in 4 Etappen.

Heimatverein Hunteburg e.V.

Herausgabe von Heimatbüchern Pflege des Ortsbildes und der Wanderwege.

Kulturring Bohmte e.V.

Koordinierung der örtlichen Veranstaltungen im Veranstaltungs-kalender, Herausgabe der Bohmter Lesebücher, Arbeitskreis Brauchtum und Sitte, Veranstaltung von Konzerten insbesondere der "Arenshorster Konzerte", Ausstellungen, Vorträgen und Theateraufführungen, Betreuung der "Dorfschmiede Placke" und des landw. Museums "Hof Hüsemann"

www.kulturring-bohmte.de

Besonderheiten

Kath. Kirche St. Johann

Bremer Straße 59
49163 Bohmte

Erbaut Anfang des 15. Jahrhunderts. Kunstgegenstände: gotische Pieta (1520 – 1530), geschnitzte Kanzel und Chorstuhl um 1655, Osterkreuz (1671), Vikarsaltar und die Statuen der Gottesmutter und der hlg. Anna (1680), hölzerner Taufstein(1722), Ciborium (1708). Die Kirchenbücher sind ab 1665 lückenlos vorhanden.

Ev.-luth. Kirche St. Thomas

Bremer Straße 70
49163 Bohmte

Erbaut 1955. 14 Engobetafeln verkünden die Werke der Schöpfung. Mit über 120 Farbkristallen und in 84 verschiedenen Farben künden 4 große Motive in der hehren Buntglasfensterwand die Hochfeste der Christenheit: Weihnachten, Karfreitag, Ostern und Pfingsten. Wenn die Sonnde durch die Fensterwand in die Kirche einfällt, ergibt sich durch die Vielfalt der Farben ein einmaliges Bild von wohl überirdischer Schönheit als Abglanz ewigen Lebens, österlicher Freude und weltüberwindenden Glaubens.

Ev.-luth. Kirche St. Matthäus

Hunteburg
Hauptstraße 8
49163 Bohmte

Die Kirche wurde mit finanzieller Unterstützung des Königs von Hannover 1817 erbaut. Der Stil der Kirche ist schlicht und wohl mit Absicht den Verhältnissen der Umgebung angepasst worden: Ein heller Raum, der von allen Seiten belichtet wird. Nur die im klassizistischen Stil gestaltete Altar-Kanzel-Gruppierung gab dem Raum eine gewisse geschmackvolle künstlerische Note. Nachdem die Kirche im Laufe ihrer Geschichte schon mehrfach renoviert worden ist, hat sie durch die letzte Renovierung in den letzten siebziger Jahren eine Neugestaltung erfahren.

Röm.-kath. Kirche Heilige Dreifaltigkeit

Hunteburg
Wilhelm-Busch-Weg 2
49163 Bohmte

Erbaut 1666, großer Ausbau in den Jahren 1946/50. Vor dem ehemaligen Hochaltar mit der Schmerzhaften Mutter (1666), der in seinen wesentlichen Teilen aus dem 18. Jahrhundert stammt, finden sich gern stille Beter ein, um eine Kerze zu opfern. Sicherlich aus dem alten Altar stammt das Bild mit der Anbetung der Heiligen drei Könige. Romanischer Crucifixus (12. Jahrhundert) und eichene Freiplastik Maria Magdalena um 1500.

Ansprechpartner:
Pfarramt: 05475/256

Ev.-luth. St. Johannis-Kirche Arenshorst

Herringhausen
Arenhorster Kirchweg 1
49163 Bohmte

Die Kirche ist kirchlicher und kultureller Mittelpunkt der Ortschaft Herringhausen-Stirpe-Oelingen. Die Fachwerkkirche, aufgrund ihrer einzigartigen Akustik auch Ort vieler Konzerte, ist 1353 als Burgkapelle urkundlich erwähnt. Das Kirchlein sah sich auch nach dem Dreißigjährigen Krieg noch ständigen Glaubenskämpfen ausgesetzt. Kunstgegenstände: Altar mit Kruzifix aus dem 13./14. Jahrhundert und Antependium aus Chromnickelstahl von 1972. Hölzerne Kanzel mit Predigtuhr (1774). Die Priechen (Patronatssitze) stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind bis heute traditionsgemäß den Inhabern des Gutes Arenshorst vorbehalten.

Kriegsgräberstätte Meyerhöfen

Hunteburg
49163 Bohmte

Hier ruhen 482 fast ausschließlich russische und polnische Tote von Krieg- und Gewaltherrschaft aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Tiling-Denkmal

Gisbert Freiherr von Ledebur holte 1929 den Flieger und Erfinder Reinhold Tiling auf sein Gut Arenshorst und gab ihm Arbeits- und Experimentiermöglichkeiten. Hier konnte sich Tiling mit dem ungelösten Problem des Hochgeschwindigkeitsantriebs von Flugkörpern befassen. Das führte zu ersten Experimenten mit Pulverraketen. Seine Absicht war zunächst, eine Rakete zu entwickeln, mit deren Hilfe Briefe von Deutschland nach Amerika befördert werden könnten. Er beschäftigte sich dabei auch mit der Konstruktion einer wiederverwendbaren Rakete. Am 10. Oktober 1933 geschah bei Experimenten am Antriebsmotor ein Explosionsunglück, bei dem er, eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter tödlich verletzt wurden. 35 Jahre später war der Traum der Pioniere von einst erfüllt: Der Mond war erreicht mittels einer 3-Stufen-Rakete mit Flüssigkeitsantrieb. Die war allerdings sechzigtausendmal so schwer wie die größten Arenshorster Modelle. Ein Denkmal auf dem Gut Arenshorst erinnert an den Raketenpionier.

Gut Arenshorst

Eine breite über sechshundert Meter lange eindrucksvolle Allee mit mächtigen Eichen führt zu dem alten Rittersitz. Arenshorst bestand im 14. Jahrhundert aus der oberen und der unteren Burg. Die dazugehörige Kapelle wurde schon 1353 erwähnt. Die Patronatskirche des Gutes ist 1634 vermutlich auf dem Platz der alten Kapelle aus Fachwerk errichtet und 1742 sowie 1842 umgebaut worden. Das um 1740 errichtete heutige Herrenhaus entstand unter Benutzung der Anlagen von 1506. Das Gut ist in privatem Besitz und liegt inmitten des Golfplatzes "Osnabrücker Land".

Gut Langelage

Der Rittersitz darf zu den wenigen Gütern des Hochstiftes gezählt werden, die sich in den Händen einer Familie befinden, deren Vorfahren das Gut einst geschaffen haben. Langelage war noch im 14. Jahrhundert ein Bauernerbe, das zur Burg Arenshorst gehörte. Seit 1388 befindet sich das Gut im Besitz der Familie von Bar. Das heutige in seinen Maßverhältnissen sehr ausgewogene und gediegene Herrenhaus wurde 1724 erbaut. Die ehemalige Orangerie stammt aus dem Jahre 1764.

Die Hunteburg

Die 1324 unter Bischof Gottfried erbaute Hunteburg hatte die Aufgabe, das Grenzgebiet des Hochstiftes gegen die Grafen von Diepholz zu sichern und außerdem die hier die Hunte querende Straße von Osnabrück nach Bremen gegebenenfalls zu sperren. Das Haus war aus Stein gebaut und von einem ausgedehnten Grabensystem umgeben, das von der alten Hunte gespeist wurde. Eine Steinbrücke aus dem Jahre 1424 führte zum Burghof. Sie ist neben einem halb eingeebneten Teil des Burggrabens an der Straße das einzige, das heute noch an den Rittersitz erinnert. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts verfiel die Hunteburg. Nachdem ein Sturm die Dächer abgedeckt hatte, wurde 1618 auf dem Landtag beschlossen, die Burg ganz niederzureißen. An dem Ort wurde 1725 das Amtshaus errichtet.

Rittersitz Streithorst

Von dieser Burg in der Ortschaft Hunteburg sind noch Reste erhalten. Der Rittersitz Streithorst war Stammsitz eines gleichnamigen Geschlechts, das 1304 zuerst urkundlich erwähnt wird. 1862 wurde das alte Streithorster Burghaus, ein einstöckiger schlichter Bau, abgebrochen. Aus seinen Steinen und denen des ebenfalls niedergelegten Schweger Gutshauses wurde 1864 ein neues Herrenhaus errichtet, das 1892 einem Brand zum Opfer fiel. Geblieben ist nur ein runder Renaissancebrunnen aus Sandstein.

Anschrift

Gemeinde Bohmte
Bremer Straße 4
49163 Bohmte
www.bohmte.de